Verzeih mir Schatz, ich bin nicht schuld an deinem Tod

Nach der Erzählung «Die Letzten Seiten vom Tagebuch einer Frau“ aus dem „Archiv eines Psychiaters“ von Valery Brüsov.
Anfang des 20. Jahrhunderts befindet sich Russland im Umbruch. Es ist das Silberne Zeitalter – geprägt von literarischen Salons, Ausstellungen von jungen Künstlern und Musikern, die nach neuen Ausdruckformen suchen. Unsere Protagonistin
Nathalie gehört zu den obersten Schichten der Gesellschaft, die die Zeit der freien Sitten genießen. Als gut aussehende, adelige junge Frau hat sie in der Gesellschaft eine bestimmte Rolle zu spielen. Von Kind an wurde sie auf diese Rolle akribisch vorbereitet– mit Erfolg, denn Nathalie wurde sehr gut verheiratet und lebt ohne Geldsorgen. Doch plötzlich bringt die Ermordung ihres Mannes Viktor eine scharfe Wende in ihr Leben. Nun muss alles neu definiert werden, vor allem die Frage der Liebe. Es stellt sich heraus, dass es in ihrem Leben noch zwei Männer gibt: den Künstler Modest, und einen jungen Revolutionären Volodia

in deutscher Sprache

Darstellung: Xenia Kochler

Regie: Inna Sokolova-Gordon

Im Rahmen des Festivals Crosskultur. Eintritt frei. Um Reservierung wird gebeten.

Пятница, 30.11.2018
В 20:00